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Scrum Grundlagen

Agile Prinzipien in der Übersicht

 September 8, 2018

von  Sebastian

Agile Prinzipien sind wie die Scrum Werte absolute Grundlagen für Scrum. Agile Prinzipien stellen grundlegende Gesetze bereit, denen alle agile Methoden folgen. Auch in Scrum folgen Sie diesen Prinzipien.

Kommend von dem agilen Manifest stelle ich in diesem Artikel eine vereinfachte Form der agilen Prinzipien dar, die sich so zum Beispiel auch in dem Buch der ultimative Scrum Guide 2.0 befinden.

Alleine mit den hier vorgestellten agilen Prinzipien können Sie Ihre Implementierung von Agilität designen und leben.

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Über den Artikel

In diesem Artikel stelle ich die agilen Prinzipien nur sehr kurz und übersichtlich vor. In weiteren Artikeln spreche ich dann jedes dieser Prinzipien noch einmal genauer an und zeige Blickwinkel und Erfahrungen aus der Praxis, die bei der Interpretation helfen.

Warum gibt es agile Prinzipien?

Das agile Manifest

In dem agilen Manifest von 2001 werden 12 Prinzipien festgehalten, die sich überwiegend auf die Softwareentwicklung bezogen. Das agile Manifest ist ein Meilenstein im Verständnis von "agil" gewesen. Heute ist es nach wie vor gültig, auch wenn wir uns mit Scrum und ähnlichen Frameworks nicht mehr nur auf die Software beziehen.

Wichtig zu erwähnen wäre an dieser Stelle natürlich, dass die Ursprünge von Scrum nicht in der Softwareentwicklung liegen, sondern in Entwicklungsprozessen allgemein. Das Paper The New New Product Development gibt Einblicke dazu.

In meinem Artikel zu Scrum in der Hardware beleuchte ich ebenso ein Thema, dass nichts mit der Software zutun hat.

Warum 5 und nicht 12 Prinzipien?

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Ich arbeite gerne mit den 5 Prinzipien auf dem "Der ultimative Scrum Guide 2.0". Die dort genannten Prinzipien spiegeln die 12 Prinzipien zum einen wieder (Sie können diese in eine Beziehung setzen) und sind zum anderen losgelöst von der Software.

Warum sind die agilen Prinzipien wertvoll?

Agile Prinzipien sind aus meiner Sicht deshalb so wertvoll, da Sie praktisch Gesetze sind, die immer existieren und befolgt werden müssen. Sie sind aber sehr abstrakt und müssen interpretiert werden. Damit geben Sie einen sehr guten Rahmen, in dem Sie sich entwickeln können.

Es geht dann in konkreten Situationen also nicht mehr darum, ob Sie z.B. Transparenz benötigen, sondern nur noch darum, wie Sie diese für sich implementieren.

Welche agilen Prinzipien gibt es?

Agile Prinzipien

Transparenz


Alle Beteiligten teilen realistisch und ehrlich die Informationen und den Projektfortschritt. Auf diesen empirischen Informationen können andere Prinzipien aufsetzen und ein Lernen stattfinden. Transparenz ermöglicht es rechtzeitig zu reagieren auf Basis von echten Daten und tatsächlichen Ereignissen.

Inspektion und Anpassung


In regelmäßigen Abschnitten fragt sich das Team, wie es sich verbessern kann. Dazu wird unter anderem das agile Prinzip der Transparenz benötigt. Es gibt immer etwas zu verbessern und wer  langfristig Probleme und schlechte Angewohnheiten sowie Verschwendungen eliminiert, wird besser.

Frühe und regelmäßige Lieferung


Mit den agilen Prinzip frühe und regelmäßige Lieferung kann sich jedes Teammitglied auf die inkrementelle Entwicklung fokussieren, benötigt dazu eine Zeitscheibe und abgestimmte Lieferungen und damit das Prinzip von Takt und Synchronisation. Zudem wird so das Risiko in der Entwicklung minimiert.

Takt und Synchronisation


Jede Arbeit wird in einem bestimmten Zeitfenster erledigt und muss auf die Organisation abgestimmt und synchronisiert sein. Nur wenn Takt und Sychrnonisation vorhanden sind, können frühe und regelmäßige Lieferungen entstehen.

Selbstorganistaion und -ermächtigung


Die Teams treffen die Entscheidungen, die für die Lieferung getan werden müssen. Sie planen die Aufgaben selbst und wissen als Team welche Schritte und Techniken sie benötigen, um ein gutes Ergebnis zu treffen und früh und regelmäßig zu liefern.

Sebastian

Ein paar Worte über den Autor
Agile Team Facilitator Sebastian Schneider
Agile Team Facilitator Sebastian Schneider
Sebastian Schneider CSP
Sebastian Schneider CSP-PO

Sebastian Schneider ist dem Framework Scrum - es war Liebe auf den ersten Sprint - bereits seit 2005 verfallen. Seitdem begleitet er Unternehmen (meist größere) bei der Transition in eine neue Arbeits- und Produktwelt. Dafür findet er den richtigen Grad zwischen zielgerichteten systemischen Impulsen und dem nachhaltigen Coaching in der Organisation, um diese bei der Entwicklung und Optimierung des eigenen Kundenmehrwerts zu unterstützen und entwickelt mit ihnen Produkte, die ihre Kunden lieben. Im richtigen Maß gehören dazu die effektive und effiziente Facilitation dazu, sowie agile Spiele und Simulationen, die sein Themenfeld auf einfache Art begreiflichen machen. Auf Konferenzen, sei es im Fachbeirat oder als Akteur, gibt er gerne Erkenntnisse weiter und freut sich über Kontakte von Angesicht zu Angesicht.

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